SOPERA gewinnt Deutschen Ring als neuen Kunden

SOPERA gewinnt Deutschen Ring als neuen Kunden

Die quelloffene Integrationslösung SOPERA setzte sich in einem Auswahlverfahren gegen etablierte kommerzielle Angebote durch.

Bonn, 10. Juli 2009SOPERA gibt bekannt, dass sich der Versicherer Deutscher Ring Krankenversicherungsverein a.G., eines der größten privaten Versicherungs-unternehmen in Deutschland, für die Integrationsplattform SOPERA entschieden hat. Die Open-Source-Lösung konnte sich dabei im Rahmen eines Auswahlverfahrens  gegen etablierte kommerzielle Angebote durchsetzen. Wesentliche Gründe für die Entscheidung waren neben der ausgereiften Funktionalität der Plattform insbesondere Kostenvorteile und das professionell aufgestellte Supportangebot von SOPERA. Auf Basis der Plattform startet der Deutsche Ring nun ein Projekt zur weiteren Optimierung der Servicequalität und realisiert die Flexibilisierung seiner IT-Landschaft. Technische Basis dafür ist eine Service-orientierte Architektur (SOA).

Bei der Suche nach einem geeigneten SOA-Plattformanbieter wurden die Open-Source-Lösung SOPERA sowie kommerzielle Alternativen miteinander verglichen, wobei Kriterien wie Funktionalität, Supportqualität und Kosten im Vordergrund standen. In Bezug auf letzteres konnte die lizenzfreie Plattform SOPERA natürlich punkten. Überzeugen konnte SOPERA aber auch bei der Funktionalität und kundenorientierten Serviceangeboten. Zu dieser Einschätzung kamen auch extern hinzu gezogene Analysten der Experton Group, die die „Proof of Concepts“ der Anbieter auf Herz und Nieren prüften. Harald Weimer, Geschäftsführer von SOPERA, freut sich über den neuen Kunden Deutscher Ring, sieht in dem Abschluss aber auch eine exemplarische Dimension: „Aufgrund der Ausgereiftheit von SOPERA positionieren wir uns im Enterprise-Markt ganz klar als Alternative zu kommerziellen Angeboten. Dazu trägt auch die Integration der leistungsfähigen Intalio-Lösung für Business Process Management (BPM) bei.“ Bezüglich der Supportqualität verweist Weimer darauf, dass SOPERA den Betrieb der größten europäischen SOA-Plattform sicher stellt, nämlich der von Deutsche Post DHL. „Professioneller Support auf Enterprise-Level ist Tagesgeschäft bei SOPEREA,“ macht Weimer klar.

Der Umfang des zwischen Deutscher Ring und SOPERA geschlossenen Vertrags beinhaltet einen mehrjährigen Plattformsupport, Leistungen im Bereich Professional Services bei der Implementierung der Plattform in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister C1 WPS aus Hamburg, sowie maßgeschneiderte Trainingsangebote. Zusammen mit Deutscher Ring hat
SOPERA seit seinem Startup im Jahr 2007 rund ein dutzend Neukunden gewinnen können. „Gerade in letzter Zeit verzeichnet SOPERA eine stark ansteigende Nachfrage“, so Weimer. „Für viele Unternehmen ist Open Source heute keine Grundsatzentscheidung mehr.“ Vielmehr werden die Kostenvorteile von Open-Source-Anbietern, gerade in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld, von Kunden verstärkt wahrgenommen. „Wir erleben bei unseren Kunden zunehmend, dass wir keine Lanze mehr für Open Source brechen müssen, sondern dass in erster Linie die Qualität von Produkt und Leistungen im Mittelpunkt stehen“, fasst Weimer die Erfahrungen von SOPERA zusammen. „Das ist eine gesunde Entwicklung, die der Open-Source-Branche weiteren Auftrieb gibt – und die vor allem auch Kunden größere Wahlmöglichkeiten bietet.“