SOPERA stellt offene Plattform zur Entwicklung Service-orientierter Anwendungen vor

SOPERA stellt unter Eclipse eine Open-Source-SOA-Plattform für das Cloud Computing bereit

Bonn, 24. März 2009 – Der aus der Deutschen Post hervorgegangene SOA-Spezialist SOPERA kündigte heute eine Initiative an, mit der die Weichen für einen grundlegenden Wandel in der Erstellung und Nutzung von Softwareanwendungen gestellt werden, insbesondere bei Anwendungen für das Cloud-Computing.

Die Eclipse SOA-Initiative von SOPERA stellt eine umfassende Plattform unter Eclipse bereit. Entwickler sind damit in der Lage, Service-orientierte Anwendungen zu erstellen. Die Eclipse SOA-Plattform umfasst ein neues Service Registry/Repository, die Einbindung von Orchestrierungs-Engines und die Integration zwischen Eclipse Swordfish (SOA Runtime Framework) und STP ( SOA Tooling Platform).

„Geschäftsanwendungen werden immer stärker Service-orientiert entwickelt. Mit unserer Initiative reagieren wir auf den Bedarf, Anwendungen dynamisch anpassen zu können“, so Dr. Ricco Deutscher, Geschäftsführer der Sopera GmbH. „Hauptfaktoren für diesem Trend sind die immer schneller wechselnden Anforderungen, das Outsourcing von Geschäftsprozessen und - auf lange Sicht - das Cloud Computing. Wir unterstützen die Eclipse SOA-Community darin, die neuesten Komponenten von Eclipse Runtime zu nutzen.“

„Mit SOPERA sind wir jetzt in der Lage, unsere Anwendungen auf Anhieb mit bewährten und erprobten Komponenten wesentlich effizienter zu erstellen“, bestätigt Stephan Aevermann von daenet. „Durch den Einsatz der SOPERA Tools konnten wir unser Geschäft deutlich ausbauen.“ Als internationales Softwareunternehmen mit Hauptsitz in Frankfurt am Main berät die daenet (www.daenet.eu) ihre Kunden seit 1998 in allen wichtigen Softwaretechnologien und setzt kundenspezifische Projekte zeitnah und effizient um.

„Das heutige wirtschaftliche Umfeld eröffnet Open Source SOA signifikante Chancen“, meint Dana Gardner, Principal Analyst von Interarbor Solutions. „Zudem sind mit Blick auf cloudbasierte Anwendungen bereits heute die zukünftigen Anforderungen nach moderner Middleware mit Service-orientierten Architekturen absehbar.“

Eclipse Swordfish

SOPERA hat gemeinsam mit der Eclipse Foundation die erste Release von Swordfish angekündigt, ein Enterprise Service Bus (ESB) der nächsten Generation, der die nötige Flexibilität und Erweiterbarkeit für eine erfolgreiche Umsetzung von SOA-Strategie in Unternehmen bietet. Swordfish beruht auf dem OSGi-Standard und setzt auf erfolgreiche Open-Source-Technologien, beispielsweise Eclipse Equinox und Apache ServiceMix.

Swordfish baut auf der Erfahrung und Kompetenz aus dem Einsatz der SOA-Plattform bei der Deutschen Post auf. Unternehmen und Systemintegratoren steht damit ein flexibles und erweiterbares Framework für die Anpassung des Enterprise Service Bus an die jeweiligen Kundenanforderungen zur Verfügung.

Eclipse SOA

Eclipse SOA stellt eine integrierte Plattform für Service-orientierte Anwendungsentwicklung in Eclipse zur Verfügung. Anwendungsentwickler sind damit in der Lage, Eclipse für Aufgaben einzusetzen, die über das Schreiben von Client- oder Rich-Client-Anwendungen hinausgehen. Eclipse SOA bietet sich als Ausgangsbasis für den nächsten Schritt an: Den Aufbau leistungsstarker, Service-orientierter Anwendungen mit einer der am weitesten verbreiteten, integrierten Entwicklungsumgebungen.

Cloud SOA

SOPERA arbeitet gemeinsam mit Microsoft in der Open Source Business Foundation (OSBF) (www.osbf.de) an einer Plattform, die die Vorteile Service-orientierter Architekturen für das Cloud-Computing nutzbar macht.

Der Internet Service Bus (ISB) stellt dabei Anwendungen als Service zur Verfügung, unabhängig davon, ob sich diese vor Ort oder im Internet befinden. Entwickler können somit problemlos darauf zugreifen und bestehende, bewährte Programmkomponenten für die Erstellung von Verbundanwendungen nutzen. Indem der ISB gleichzeitig die Brücke zwischen Java- und .NET-basierenden Softwareanwendungen schlägt, gewährleistet er zudem eine reibungslose Interoperabilität. Der auf der Open-Source-Plattform SOPERA basierende ISB wurde auf der CeBit 2009 in Hannover als Prototyp für die Integration der Anwendungen Open-Xchange, Microsoft Exchange und Microsoft Virtual Earth zu einer integrierten Lösung vorgestellt.

SOPERA GmbH (www.sopera.com)

SOPERA unterstützt Unternehmen bei der Realisierung Service-orientierter Architekturen (SOA). SOPERA ist als Open Source verfügbar und basiert auf der Plattform des SOA-Pioniers Deutsche Post. In SOPERA steckt die Erfahrung aus über sieben Jahren Entwicklung und Betrieb in einem anspruchsvollen Enterprise-Umfeld.  SOPERA ist quelloffen, modular, standardbasiert, unterstützt Best-of-Breed-Konzepte und deckt den gesamten SOA-Lifecycle ab. Unabhängig von der Deutschen Post, bietet die SOPERA GmbH seit 2007 Support und Services rund um die Open-Source-Plattform an und treibt deren Weiterentwicklung in der weltweiten Eclipse Community voran.