SOPERA liefert erheblich erweiterte SOA-Suite

Release 3.2 wartet mit neuen Funktionen für Datenintegration sowie Systemmangement und -monitoring auf / Open-Source-Anbieter ist optimistisch für 2009

Bonn, 19. März 2009. Der Open-Source-Dienstleister SOPERA bietet seinen Anwendern eine ausgereifte Plattform für SOA (Service-orientierte Architektur). Mit dem neuen, ab sofort erhältlichen Release 3.2 verbreitert sich der Funktionsumfang der Suite nochmals erheblich: Sie beinhaltet nun Integrationskomponenten für Talend Open Studio, die führende Open-Source-Software für Datenintegration, und Hyperic HQ, die mehrfach ausgezeichnete Open-Source-Lösung für Systemmanagement und –monitoring. Komplettiert wird das Release durch einen erweiterten Plattform Support und neue Security Features. Wie die Vorgängerversion ist das Release 3.2 in einer kostenfreien Community-Version und einer Enterprise-Edition mit integriertem Support erhältlich.

Das neue Release der langjährig erprobten SOA-Suite SOPERA ASF belegt, dass heute alle wesentlichen Schlüsselbereiche der SOA-Technologie von einer Open-Source-Lösung abgedeckt werden können. Interessant ist dies für Anwender insbesondere in Zeiten knapper Kassen: „Das wirtschaftliche Umfeld stärkt das Interesse der Unternehmen an Open-Source-Produkten enorm. Mit unserem Release 3.2 erhalten die Firmen ein Komplett-Paket für alle Integrationsszenarien von klein bis groß“, so Harald Weimer, Geschäftsführer von SOPERA. 

Integration auf hohem Niveau

Bereits in der Vorgängerversion verfügte SOPERA ASF über eine umfangreiche Integrationsfunktionalität. Mit Release 3.2 haben die SOPERA-Anwender zusätzlich Zugriff auf die große Anzahl der in Talend Open Studio integrierten Adapter, mit denen eine „Out-of-the-Box“-Anbindung an betriebswirtschaftliche Anwendungen, Business Intelligence Systeme oder Datenbanken gelingt. SOPERA ASF erleichtert hiermit nochmals die Integration von Services in eine bereits bestehende heterogene Umgebung.
Die Kooperation von Talend und SOPERA bedeutet für die Unternehmen aber noch mehr; nämlich die Möglichkeit, lizenzkostenfrei eine verteilte Integrationsumgebung aufzubauen und zu gestalten. “Wir haben es nicht dabei belassen, die Stärken unserer Produkte lediglich zu addieren. Vielmehr haben wir die Features von SOPERA ASF und Talend Open Studio miteinander verzahnt“, erläutert Dr. Ricco Deutscher, Geschäftsführer von SOPERA. So lassen sich SOPERA-Services bequem mit dem Talend Open Studio Job Designer, der zentralen Managementkonsole für Integrationsprozesse, verwalten. Gleichzeitig können Systeme, die einen Service anbieten oder aufrufen, Talend-Integrationsprozesse anstoßen und steuern.

Aussagekräftiges Service Management

SOPERA ASF verfügt bereits über Schnittstellen, um den Betrieb einer SOA wirksam überwachen zu können. Dieses Service Management wurde im Zuge des neuen Releases durch die Integration der führenden Open-Source-Lösung für Systemmanagement und –monitoring, Hyperic HQ, erweitert. Hyperic HQ installiert sich innerhalb weniger Minuten selbst und liefert auf Anhieb die Parameter für mehr als 70 unterschiedliche Technologien über sämtliche gängigen Betriebssysteme hinweg. „Die Auto-Discovery-Fähigkeiten von Hyperic HQ vereinfachen die Implementierung eines anspruchsvollen Service Managements erheblich“, so Harald Weimer. Bei herkömmlichen Management Systemen ist es erforderlich, alle zu überwachenden Systeme und Services manuell zu konfigurieren; Hyperic HQ hingegen erkennt alle laufenden Systeme automatisch. Über die zentrale Kontrollkonsole von Hyperic HQ lassen sich auch die Parameter für die Service-Kennzahlen von SOPERA bequem verwalten.

Unterstützung neuer Systeme und Sicherheitsstandards

Neben der Funktionserweiterung in Bezug auf Datenintegration und Systemmanagement verfügt Release 3.2 über weitere neue Features. So integriert SOPERA ASF als weiteres Plug-In jetzt auch Apache ActiveMQ, einem führenden quelloffenen Messaging Server. Neu ist auch die Unterstützung von Java 6, den 64-Bit-Versionen von Windows und Linux, der Version 5.2 von Red Hat Enterprise Linux und Microsoft Windows Vista. Eine weitere Neuerung: Das Messaging wurde in Bezug auf Sicherheit und Robustheit weiter verbessert. Die Verfahren zur Hochverfügbarkeit wurden durch Kompatibilität zu Software-basierten Rückfall- und Lastverteilungs-Lösungen weiter flexibilisiert.

Bezüglich des Sicherheitskonzeptes erfolgte die Integration des WS-Trust-Standards Eclipse Higgins SAML Token Service, der den Anwendern umfassende Sicherungsdienste mit einem zentralisierten Token-Service bietet. Die so genannten Security-Tokens dienen der Authentifizierung von Benutzern in verteilten Systemen. Die jetzige Zentralisierung der Erzeugung dieser Tokens erlaubt eine bessere Steuerung der Sicherheitsmaßnahmen und zugleich ein vereinfachtes Design der Security-Prozesse. 

 

SOPERA GmbH
SOPERA unterstützt Unternehmen bei der Realisierung Service-orientierter Architekturen (SOA). SOPERA ist als Open Source verfügbar und basiert auf der Plattform des SOA-Pioniers Deutsche Post. In SOPERA steckt die Erfahrung aus über sieben Jahren Entwicklung und Betrieb in einem anspruchsvollen Enterprise-Umfeld. SOPERA ist quelloffen, modular, standardbasiert, unterstützt Best of Breed-Konzepte und deckt den gesamten SOA Lifecycle ab. Unabhängig von der Deutschen Post, bietet die SOPERA GmbH Support und Services rund um die Open-Source-Plattform an und treibt deren Weiterentwicklung in der weltweiten Eclipse Community voran.

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