Portalkonsolidierung bei einem Medienunternehmen
Die Herausforderung:
Das Internet-Portal eines Medienunternehmens führt als wichtiger Kanal verschiedenste Medien wie Texte, Bilder, Dokumente, Video und Audio zusammen. Die Systemlandschaft ist historisch gewachsen und basiert zu großen Teilen auf einem veralteten Content Management System (CMS). Das Altsystem ist unflexibel gegenüber neuen Anforderungen und erzeugt hohe Kosten im Betrieb und bei Neuentwicklungen.
Die Lösung:
Als zukünftige Systemlandschaft setzt das Medienhaus auf ein „Best-of-Breed-Konzept“. Dadurch soll in Zukunft mehr Flexibilität und Herstellerunabhängigkeit erzielt werden. Um jedoch Wildwuchs nachhaltig zu vermeiden, soll eine einheitliche Systemarchitektur auf SOA-Basis aufgebaut werden. Daraus resultiert eine Standardisierung von Interfaces, Formaten sowie von System- und Softwarearchitektur. Mit über 30 Millionen Page Impressions, 500 aktiven Redakteuren sowie rund 30 Sprachversionen hat das Medienunternehmen zudem hohe Ansprüche an Performance und Betriebssicherheit. Die ausgereifte Plattform SOPERA ASF weist diese Eigenschaften auf und senkt durch Open Source zusätzlich die Kosten. Für seine Portalkonsolidierung hat sich das Medienhaus deshalb für SOPERA entschieden.
Das Ergebnis:
Als Migrationsstrategie wählt das Medienhaus ein Vorgehen in fünf voneinander unabhängigen Abschnitten. Diese schrittweise Modernisierung wird insbesondere durch die mit SOA einhergehende Entkopplung und Modularisierung ermöglicht. Der SOPERA ESB verbindet dabei alle Komponenten des neuen CMS und realisiert für das Medienhaus einen dezentralen „Content-Bus“. Mit der SOPERA ToolSuite werden für jeden Projektabschnitt standardisierte und wieder verwendbare Services entwickelt. Für ein transparentes System Management des verteilten Systems sorgt zuletzt das Option Pack SOPERA HQ. Im Projekt wurden sowohl neue Front- und Backend-Anwendungen entwickelt als auch die alte Content-Datenbank transparent integriert. Auf Basis von SOPERA ASF hat das Medienhaus seine CMS-Infrastruktur zukunftssicher und sehr kostengünstig modernisiert.




